Aus den Medien: Fintech Ladies Christine Kiefer & Susanne Krehl in Interviews

Kürzlich sind zwei spannende Interviews unserer Fintech Ladies – Christine Kiefer und Susanne Krehl – publiziert worden. Beide Medien-Berichte möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten. Viel Spaß beim Lesen!

Übermorgen: Interview mit Christine

„Die Generation Z braucht mehr Biss“, das findet unsere Fintech Ladies Gründerin Christine Kiefer. Christine hat sich nicht nur beruflich in der männlich dominierten Finanzbranche durchgesetzt, sie ist auch Fintech-Expertin und Gründerin von diversen Start-ups. Aktuell hat sie gerade ihr drittes Unternehmen RIDE Capital gegründet. Dieses beschäftigt sich mit der Tokenisierung von Immobilien.

Im Interview auf ÜberMorgen, einem Projekt der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, gibt Christine Tipps, was sie jungen Berufsstartern der Generation Z rät.

FTL-Gründerin Christine Kiefer
FTL-Gründerin Christine Kiefer

Payment & Banking: Interview mit Susanne

Payment & Banking stellt in ihrer Reihe „Die Gesichter der Fintech-Branche“  regelmäßig einer Person aus der Finanz-Industrie die gleichen zehn Fragen. Dieses Mal war Susanne Krehl an der Reihe.

Fintech-Expertin Susanne Krehl
Fintech-Expertin Susanne Krehl

„Wenn wir Fintechs als junge, agile Start-ups definieren, dann können Unternehmen sicher viel von der offenen Unternehmenskultur lernen“, so Susanne Krehl, Managing Director Austria and Switzerland des Fintechs Barzahlen sowie Ambassador der Fintech Ladies. Lest hier das ganze Interview.

Die Preisträgerin

Susanne ist übrigens Preisträgerin des Digital Female Leader Award, der Anfang Dezember vergeben wurde. Der Award wurde von Europas größtem Frauennetzwerk GDW Global Digital Women und dem Magazin myself ins Leben gerufen. Er zählt zu den bedeutendsten Preisen, die in der Digitalwirtschaft vergeben werden. Beworben hatten sich 400 Frauen aus 17 Ländern für 11 Kategorien. In der Kategorie „Money“ siegte Susanne, die bei dem Unternehmen Barzahlen als Geschäftsführerin agiert.

Herzlichen Glückwunsch von den Fintech Ladies an Susanne und allen weiteren Gewinnerinnen!

Siegerin der Kategorie Money: Susanne Krehl, Preisträgerin des Digital Female Leader Award
Siegerin der Kategorie Money: Susanne Krehl, Preisträgerin des Digital Female Leader Award

 

15% Frauenanteil in Start-ups bei fast 30% Gründerinnen – Female Founders Monitor verspricht Aufwärtstrend

Start-ups sind der Mittelstand von morgen – und sie haben das Zeug, Global Player von übermorgen zu sein. So lautet es im Vorwort der kürzlich veröffentlichten Studie Female Founders Monitor (kurz FFM). 

Die Macher der Studie haben sich 1.800 Start-Ups angeschaut und festgestellt: Die Frau von heute entdeckt das Gründen für sich. Alleine bei den befragten Unternehmen sind ein Viertel davon mit Frauen im Gründungsteam besetzt und 145 Unternehmen wurden ausschließlich von Frauen gegründet. Der Female Founders Monitor 2018 möchte aber noch mehr Frauen ermutigen, den Weg in die Selbständigkeit zu gehen. #starkefrauenstarkewirtschaft

Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie sind folgende Punkte:

  • Der Anteil von Frauen in Start-ups hat sich in den letzten Jahren stetig erhöht und liegt heute bei 14,6 %. In 28% der untersuchten Start-ups sind Frauen als Gründerinnen oder Mitgründerinnen vertreten. Dabei liegt die Größe der weiblichen Entrepreneur-Teams im Durchschnitt bei 1,3 Personen (bei männlichen Teams sind es 2,2 Personen)
  • Gründerinnen nehmen die Dinge selbst in die Hand: Sie gründen häufig allein und kommen ohne große externe Kapitalaufnahmen aus.
  • Gründerinnen wollen mit ihren Start-ups vor allem eins: schnell profitabel und damit von anderen unabhängig sein.

Ferner stellt der Report 10 interessante Thesen auf, die wir euch gerne vorstellen möchten.

  1. Frauen gründen häufiger alleine und zum ersten Mal.
  2. Gründerinnen haben häufiger einen Hintergrund in sozialen und kreativen Fächern, jedoch seltener in MINT-Fächern
  3. Gründerinnen priorisieren die Profitabilität, Gründer das Unternehmenswachstum
  4. Gründerinnen planen weniger häufig mit externen Kapitalaufnahmen und finanzieren sich seltener durch Business-Angels oder Venture Capital.
  5. Frauen gründen häufiger im Bereich E-Commerce oder Bildung, Männer häufiger im IT- oder Software-Bereich
  6. Gründerinnen bewerten die Innovativität ihres Start-ups zurückhaltender als Gründer.
  7. Gründerinnen schätzen den Einfluss der Digitalisierung auf ihr Geschäftsmodell geringer ein.
  8. Gründerinnen priorisieren Marketing-Kooperationen, Gründer streben F&E-Kooperationen an.
  9. Im Falle des Scheiterns würden Frauen im Vergleich zu Männern seltener ein weiteres Start-up gründen
  10. Gründerinnen setzen in ihrer Arbeit häufiger auf Koordination, Gründer auf Spezialisierung und in gemischten Teams zeigen sich teilweise positive Synergien.

Was denkt ihr zu den Thesen? Könnt ihr euch wiederfinden und habt ihr Tipps, die ihr mit uns teilen möchtet? Dann meldet euch hier mit einem Kommentar.

Übrigens: Auf Female Founders StartupSpot findet ihr eine Datenbank, in der alle deutschen Start-ups mit weiblichen Gründerinnen zu finden sind und wo man sich auch selber registrieren kann. Also, auf geht’s!